Petras Familienspaß mit Mehl und Mandeln

von 29 Nov 2018Familie
Plätzchenbacken mit Familie Pan zu Weihnachten

Plätzchen ausstechen

„Endlich darf ich wieder rühren, kneten, ausstechen!“ Auch wenn es bis Weihnachten noch etwas dauert, freue ich mich immer riesig darauf, mit meiner Familie Plätzchen zu backen. Genauso wie ich es früher als Kind mit meiner schwedischen Großmutter kenne. Wir beide standen in Mehlwolken in Omas kleiner Küche und hüpften bei jedem fertigen Backblech, das aus dem Backofen kam. Und weil meine Familie die Plätzchen so gerne isst, backen wir auch gern zusammen. Die ganze Wohnung duftet nach Gewürzen und alle haben großen Spaß beim Ausstechen und Verzieren. Heute erzähle ich euch, wie wir am liebsten in die festliche Jahreszeit starten und verrate euch auch die Rezepte unserer schwedischen Lieblingsplätzchen.

Ida und ich haben alle Zutaten eingekauft und in unserer Küche riecht es nach Anis und Zimt. Es geht wieder los: Nils wiegt am liebsten die Zutaten ab – und zwar auf das Gramm genau. Kai rührt alles zusammen und fängt dabei meistens an zu singen, was die Familie mit schwer zu unterdrückendem Lachen kommentieren muss. Ida und ich rollen den Teig aus und freuen uns tierisch auf unseren neuen Ausstecher in Elchform! So geht es bei der Familie Pan zu!

Familie Pan backt Plätzchen

Die ersten schwedischen Leckereien aus unserer Küche sind:

Gefüllte Julplätzchen á la Oma

2 Eier
200g Butter
125g Zucker
1 Prise Salz
375g Dinkelmehl (Type 630)
1 TL Backpulver
1 EL Zimt
200g rotes Gelee

Butter und Zucker schaumig schlagen, dann das Eigelb und das ganze Ei mit einer Prise Salz unterrühren. Mehl mit Backpulver und Zimt sieben und esslöffelweise in die Buttermischung geben. Den Teig teilen und für etwa eine Stunde kalt stellen.

Die beiden etwa 35 cm langen Teigstränge in Scheiben schneiden und die Plätzchen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3) vorheizen und Plätzchen mit dem verquirlten Eiweiß bestreichen und etwa 8-10 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und sofort nach dem Backen mit Zimt bestreuen. Nach dem vollständigen Abkühlen zwei Plätzchen mit Gelee bestreichen und zusammensetzen und ein paar Tage ruhen lassen. Meine Oma sagte, dass sie nach 14 Tagen am besten schmecken.

Anisplätzchen

1 Bio-Zitrone
2 TL Anissamen (oder Fenchelsamen)
175g Butter
100g Puderzucker
1 Ei
250g Mehl
Die Schale der halben Zitrone fein abreiben. Anissamen in einem Mörser fein zerstoßen (das duftet wunderbar!) Butter und Puderzucker schaumig schlagen, dann das Ei unterrühren. Mehl, Zitronenschale und Anispulver nach und nach dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Mit einem Löffel Teig abstechen und als Häufchen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3) vorheizen und Plätzchen etwa 12 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

 

Hoffentlich habt ihr genauso viel Freude beim Nachbacken wie wir.

Ich wünsche euch und euren Familien eine köstliche Adventszeit. Ida möchte in diesem Jahr an jedem Wochenende backen, weil die Plätzchen einfach sehr schnell aufgegessen sind. Für mich ist das einfach das Schönste, weil es mich sofort in die schwedische Küche meiner lieben Großmutter versetzt. God Jul!

Petra Pan

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